Mut zur Gemeinschaft

Die Kolpingfamilie Wiebelskirchen

Am 16. August 2016 wurde unsere Kolpingfamilie 60 Jahre alt. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde 1956, ein Tag nach Maria Himmelfahrt, nach einigen Fehlversuchen in den Vorjahren, der Wunsch, eine Kolpingfamilie zu gründen, in die Tat umgesetzt.

Wir fühlen uns als sozialer Verband und auch als Sachwalter des 1936 aufgelösten katholischen Arbeitervereins. Beide Verbände, der katholische Arbeiterverein und die Kolpingfamilie, waren in der Pfarrei schon immer eine offene Gruppierung, die nicht nur Arbeiter und Gesellen als Mitglieder aufnahmen, sondern auch Jugendlichen und Frauen die Mitgliedschaft ermöglichten. Mit dieser Ausweitung kann heute jedermann Mitglied unserer Kolpingfamilie werden. Dies gelang auch mit wechselndem Erfolg.

Heute hat unsere Kolpingfamilie noch 22 Mitglieder. Unsere Arbeit ist durch große Vielseitigkeit gekennzeichnet. Als Aktions- und Bildungsgemeinschaft wurden und werden unterschiedliche Veranstaltungen durchgeführt. Dabei soll und darf die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.

Seit 1987 bestand eine Partnerschaft zur Kolpingfamilie Magdeburg-Hopfengarten, die jedoch nach der Wende im Dornröschenschlaf liegt. Wir erfuhren stets von unseren Präsides in der Vergangenheit eine starke Unterstützung. Allen sei an dieser Stelle für die Mühe, den Rat und die Aufmunterung gedankt, die wir in unseren Veranstaltungen und Vorstandssitzungen erfahren konnten.

Aktuell ist unser Diakon Martin Simon Präses der Kolpingfamilie. Seit 1956 trugen folgende Senioren bzw. Vorsitzende die Verantwortung: Ferdinand Kleber, Helmuth Schneider, Alois Gießelmann, Johann Pauli, Paul Naumann, Kunibert Brehm, Martina Recktenwald, Bernhard Kleber, Norbert Holzer und Rudi Becker. Ihnen zur Seite standen einsatzfreudige Vorstandsmitglieder.

Festgehalten werden muss auch, dass viele Mitglieder unserer Kolpingfamilie in den Gremien, wie Verwaltungsrat, Pfarrgemeinderat sowie in vielen örtlichen Vereinen, die ihnen übertragenen Aufgaben mit hohem Pflichtbewusstsein erfüllen. Im Vertrauen auf den Beistand Adolph Kolpings hoffen wir, dass sich uns weitere Frauen und Männer anschließen, damit auch in Zukunft unsere Kolpingfamilie das Pfarreileben mitgestalten kann.

 

Kontakt: Rudi Becker, Vorsitzender